Podiumsdiskussion zur Landtagswahl 2026: Politik im direkten Dialog am Gymnasium Neuenbürg
Im Vorfeld der Landtagswahl am 8. März 2026 fand am 23. Januar 2026 am Gymnasium Neuenbürg eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener politischer Parteien statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Fachschaft Gemeinschaftskunde. Eingeladen waren Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10, 11 und 12 – darunter viele Erstwählerinnen und Erstwähler, für die die anstehende Wahl eine besondere Bedeutung hat.
Auf dem Podium diskutierten der Direktkandidaten des Enzkreises: Alexander Steblau (AfD), Nico Gunzelmann (CDU), Stefanie Seemann (Bündnis 90/Die Grünen), Erik Schweickert (FDP), Vera Seifert (Volt) und Cedric Strauß (Die Linke). Moderiert wurde die Veranstaltung von den Lehrkräften Herrn Lenz und Frau Schmalbach.
Im ersten Teil der Diskussion standen die Themen „Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg“ sowie die für viele Schülerinnen und Schüler in naher Zukunft besonders relevanten Bereiche „Wohnen und Mobilität“ im Mittelpunkt. Dabei wurden die unterschiedlichen politischen Ansätze und Zielvorstellungen der Parteien deutlich herausgearbeitet.
Im Anschluss erhielten die Schülerinnen und Schüler selbst die Gelegenheit, Fragen an die Kandidierenden zur Landtagswahl zu richten. Dabei spielten unter anderem Klimaschutz, Geschlechtergerechtigkeit sowie weitere gesellschaftspolitische Themen eine zentrale Rolle. Die Diskussion verlief insgesamt kontrovers, wobei die unterschiedlichen Parteipositionen klar erkennbar wurden.
Nach dem offiziellen Teil nutzten viele die Möglichkeit, mit den Kandidierenden ins persönliche Gespräch zu kommen. Dabei entwickelten sich zum Teil lebhafte und engagierte Diskussionen. Ein besonderer Dank gilt hierbei der Technik-AG, die für einen reibungslosen Verlauf der Diskussion gesorgt hat.
In der abschließenden Nachbesprechung wurde deutlich, dass es sich um eine gelungene Veranstaltung handelte. Sie ermöglichte den Schülerinnen und Schülern nicht nur einen differenzierten Einblick in verschiedene Parteipositionen, sondern auch einen direkten Kontakt zu politischen Akteurinnen und Akteuren. Auf diese Weise wurde der Wert einer pluralistischen Demokratie erfahrbar gemacht und insbesondere den Wahlberechtigten eine wichtige Orientierungshilfe für ihre Wahlentscheidung geboten.




