Seit einigen Jahren besteht zwischen der Gustav-Heinemann-Schule (GHS) Pforzheim und dem Gymnasium Neuenbürg ein gemeinsames Fußball-Inklusionsprojekt. In regelmäßigen Abständen finden dabei gemeinsame Trainingseinheiten in Neuenbürg und Pforzheim statt, bei denen Schülerinnen und Schüler mit und ohne Beeinträchtigungen zusammen Fußball spielen, voneinander lernen und gemeinsam sportliche Erlebnisse teilen. Ein besonderes Highlight der vergangenen Jahre war zudem die Teilnahme an den Special Olympics in Pforzheim.
In der vergangenen Woche (06.03.2026) stand nun ein weiteres gemeinsames Ereignis auf dem Programm: Die Schülerinnen und Schüler nahmen an einem Inklusionsturnier teil, das von der GHS in der Ludwig-Erhard-Schule in Pforzheim organisiert wurde. Das Gymnasium Neuenbürg wurde dabei vom Sport-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 11 vertreten.
Das Besondere an solchen Turnieren ist das sogenannte „Unified“-Prinzip: Die Teams bestehen aus Athleten – Schülerinnen und Schülern mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen – sowie Partnern ohne Einschränkungen. Die Partner unterstützen das Spiel, geben Struktur auf dem Feld und helfen ihren Teamkameradinnen und Teamkameraden dabei, aktiv am Spielgeschehen teilzunehmen. Auch organisatorisch brachten sich die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums ein und übernahmen unter anderem die Rolle der Schiedsrichter.
Die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses überzeugten dabei als Partner-Spieler durch großes Engagement, Verantwortungsbewusstsein und viel Einfühlungsvermögen. Sie trugen maßgeblich dazu bei, dass alle Beteiligten Freude am Spiel hatten und das Turnier zu einem gelungenen sportlichen Erlebnis wurde.
Ein herzlicher Dank gilt der GHS für die Organisation des Turniers.
Solche Veranstaltungen zeigen eindrucksvoll, welchen Mehrwert Sport für die Inklusion haben kann. Gemeinsame sportliche Aktivitäten fördern gegenseitigen Respekt, Verständnis und Teamgeist. Für die Schülerinnen und Schüler entstehen wertvolle Erfahrungen im Umgang miteinander, während gleichzeitig gesellschaftliche Teilhabe und ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung gestärkt werden. Fußball wird so zu einer Sprache, die alle verbindet.
Text & Bild: Herr Lenz


